Heilkraft der Bäume

20/02/2017

 

Habt ihr schon mal einen Baum umarmt? Wenn nicht, dann müsst ihr das unbedingt nachholen. Bäume umarmen tut so gut. Man spürt die Kraft und die positive Energie, wie sie durch den Stamm hoch hinauf in die Krone steigen. Ich glaube fest daran, dass die Bäume uns nicht nur ihre Energie spenden, sondern sich auch freuen, wenn wir sie ab und zu umarmen, aber das muss jeder so glauben, wie er's eben glaubt. Für mich hat jedes einzelne Ding in dieser Welt seine eigene Energie und seine Seele. 

 

Auf jeden Fall liebe ich es Bäume zu umarmen, es macht mich einfach glücklich! Man kann auch einfach in den Wald schreien gehen, wenn's mal nicht so rund läuft...man kann dann ja immer noch einen Baum umarmen, lach! Die Luft im Wald ist sehr heilsam, voller frischer Energie aber auch Ruhe, welche wir in der heutigen Zeit so dringend brauchen. Bäume erden uns. Wenn wir ihre Energie aufnehmen, fühlen wir uns fest mit Mutter Erde verwurzelt, wie die Bäume und wir fühlen uns Vater Himmel verbunden, wie die Baumkrone, die in den Himmel ragt. Der Baumstamm repräsentiert die Realität, das hier und jetzt. Die Wurzeln der grossen Bäume stellen in der schamanischen Sichtweise das Tor zur Anderswelt dar. 

 

Das Holz der Bäume wärmt uns, wenn wir ein Feuer machen. Wir können aber auch die Knospen (Gemmotherapie), Blüten, Blätter, Früchte, Nadeln, usw. für und nutzen und zwar in Form von Tinkturen, Salben, Crèmen, Inhalationen, Tees, Räucherungen und vielem mehr. Ich habe mir gerade ein neues Buch gekauft und kann es all jenen unter euch, welche die Bäume auch so lieben und mehr über sie erfahren möchten, von Herzen empfehlen. Das Buch ist von Adelheid Lingg und heisst “Bäume & die heilende Kraft des Waldes” aus dem Kosmos Verlag. Ein wunderschönes Buch, inkl. Rezepte, aber auch viel über altes Wissen, Heilkräfte der Bäume, Erkennungsmerkmale und vieles mehr. Wie bereits früher erwähnt, sammeln mein Mann und ich sehr gerne Harze, gerade in dieser Jahreszeit. Wenn ihr mehr erfahren möchtet... in meinem Blogeintrag vom 30. Januar 2017 findet ihr mehr dazu. In unserer Gegend hat es vor allem Fichten, Buchen, Kiefern, Eichen, Ebereschen, Birken und etwas weiter oben Arven und Lärchen. Lärchenharz findet man nicht sehr oft. Fichtenharz, der Weihrauch der Alpen, findet man überall im Wald. Aber immer daran denken, dem Baum keine neuen Wunden zuzufügen, immer nur ein bisschen von einem Baum nehmen und nicht vergessen, sich beim Baum zu bedanken... zum Beispiel mit einer Umarmung. Unter "Rezepte" werde ich euch gleich noch ein Rezept eines Harzbalsames posten. Nun wünsche ich euch noch einen wunderschönen, frühlingshaften Tag.

 

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