Endlich Frühling

10/03/2017

Juhui, der Frühling ist da und mit ihm die ersten Kräuter. Heute haben wir den ersten Huflattich gefunden. Wunderbar! Jetzt kommt endlich wieder die Zeit der Pflanzen, ich freue mich sehr darauf. Im Frühling fühlen wir uns aber auch oftmals schlapp. Frühlingsmüdigkeit ist keine Krankheit, der Organismus braucht nur ein bisschen Zeit, um sich umzustellen, sich von überflüssigem Ballast zu befreien, eine Art Frühlingsputz" durchzuführen und, wie die Natur, langsam zu erwachen. Zeit für eine Frühlingskur.

 

Bereits im Alten Testament ist vom Brauch der Juden zu lesen, im Frühling bittere Kräuter zu essen. Bitterstoffe kurbeln unsere Verdauungssäfte an. Sinn einer Frühlingskur ist es, die "Schlacken" die sich im Laufe des Winters im Köper angesammelt haben, loszuwerden. "Schlacken" ist ein laienhafter Begriff für die Stoffwechselprodukte und Toxine, die am Ende eines "winterträgen" Stoffwechselprozesses aus unterschiedlichen Gründen nicht ausgeschieden werden, sondern im Gewebe verbleiben und zu verschiedenen Beschwerden führen können, wie zum Beispiel zu einem schlechten Hautbild, zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und rheumatischen Beschwerden. Also nicht's wie raus mit diesen Schlacken. Für das Ausscheiden von Giften und Schlacken sind die Ausscheidungsorgane zuständig, also Niere, Leber, Darm und Haut.

 

Ich bin nicht so der Fastentyp und faste über 1-2 Wochen, sprich esse nichts und trinke nur. Das ist nicht mein Ding, aber ich achte darauf, dass ich viel trinke, vor allem Tee, welcher den Stoffwechsel anregt. Die Natur schenkt uns im Frühling genau die Kräuter, welche wir zu uns nehmen müssen, wenn wir die Schlacken loswerden möchten. So ein Entschlackungstee sollte also sicher Kräutern wie Brennnessel, Birkenblätter, Gänseblümchen, Stiefmütterchen und Löwenzahn beinhalten. Wenn ihr selber keine Kräuter sammelt, bekommt ihr auch in der Drogerie gute stoffwechselanregende Teemischungen. Solche Teemischungen sind besonders geeignet, den Stoffwechsel anzuregen, zum einen durch die in ihnen enthaltenen wirksamen Heilpflanzen und zum anderen durch  die Flüssigkeitszufuhr, die hilft, die Gifte auszuscheiden. Der Organismus wird durch die Anwendung von Stoffwechseltees gut durchblutet, so dass sich Schadstoffe und "Stoffwechselschlacken" lösen und über die Nieren ausgeschwemmt werden. Die Leber kann man unterstützen in dem man Pflanzen mit Bitterstoffen zu sich nimmt wie Löwenzahn, Schafgarbe, Wegwartenwurzel, Enzian, Kalmus, Tausendgüldenkraut. Sie regen die Verdauungssäfte an und sorgen damit für eine optimale Verdauung. Keine Angst, ihr müsst jetzt nicht all diese Pflanzen sammeln gehen, in der Drogerie findet man fixfertige Präparate, welche diese Heilpflanzen beinhalten. Die Entgiftung über die Haut kann man mit Basenbädern oder mit Sauna unterstützen. Aber das Wichtigste ist die Bewegung draussen in der Natur, an der frischen Luft. Das belebt die müden Geister. Ich wünsche euch einen wunderschönen Frühling, geniesst die Sonne und tankt Vitamin D3 auf, wir haben's alle bitter nötig. 

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