Bereit für den Frühling?

04/03/2018

 

 

Was für ein wunderschöner Tag und endlich wird es wieder wärmer....15 Grad waren's heute in der Sonne....also fast 30 Grad Unterschied zu anfangs Woche. Die ersten Blätter und Blüten spriessen, die Vögelchen zwitschern wie wild und die Sonne wärmt schon richtig schön....es ist März. Bald werden die Bäume wieder in allen Farben blühen, wie freue ich mich darauf. 

 

Ich kann es kaum erwarten, bis wir wieder raus gehen und Kräuter sammeln können. Bald ist es soweit. Noch ein paar von diesen warmen Tagen und dann gibt's wieder frischen Löwenzahnsalat.....wunderbare, natürliche Bitterstoffe, die unser System ankurbeln, die Säfte zum Fliessen bringen und uns aus der Schwere und Müdigkeit erlösen. Die Tage werden nun spürbar länger und es zieht uns raus. Also nicht die letzte Woche, wo's so bitterkalt war, aber das ist ja nun hoffentlich vorbei für diesen Winter, zumindest hier unter im Tal bei uns.

 

 

Frühlingstrunk

Ich habe gerade ein leckeres Rezept für einen "Frühlingstrunk" gefunden, was ich gerne mit dir teilen möchte...ist ganz einfach.

 

1 Handvoll junger Löwenzahnblätter 

1 Orange

1 Apfel

125ml Buttermilch oder Kefir

1TL Blütenpollen

1TL Honig

 

Alles in einen leistungsstarken Mixer geben und fein pürieren. Anschliessend verdünnt mit frischem Apfel- oder Orangensaft trinken - frisch & lecker. Wenn du das eine Woche lang jeden Tag trinkst, kannst du dir viel Gutes tun.

 

 

Das Gänseblümchen

 

 Ja, sie blühen schon wieder. Gänseblümchen blühen eigentlich immer, wenn's nicht grade Schnee hat. Also bei uns, in einem schneearmen Winter findet man sie auch im Dezember oder im Januar. Die Gänseblümchen enthalten ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe welche den Stoffwechsel so richtig auf Touren bringt. 

 

Für eine Teekur 3x täglich einen Teelöffel frische Gänseblümchen mit 250ml Wasser überbrühen, nach 10min abseihen und in kleinen Schlucken trinken. 

 

Wenn du selber Kräuter sammelst, immer darauf achten, dass du sie nicht auf gedüngten Wiesen erntest. Ich weiss, das ist manchmal echt schwierig, aber es ist schon machbar. Wenn du achtsam durch die Natur gehst, wirst du Plätze finden!

 

 

Stimmungstief?

Also ich kenne das nicht so, das Stimmungstief im Frühling, wenn alles so schön blüht und die

Sonnenstrahlen mich wieder wärmen. Aber da der Stoffwechsel noch eher auf Sparflamme läuft, befinden sich in dieser Jahreszeit doch einige Menschen im Stimmungstief. Da helfen Nüsse, wegen des darin enthaltenen Vitamin E's, wunderbar. Also jeden Tag eine Handvoll Nüsse essen, das wirkt sich positiv auf die Leistung des Gehirns aus und kurbelt den Stoffwechsel an. Ein Energieschub, der nach dem Winter oftmals dringend notwendig ist und uns allen gut tut.

 

 

 

Frühling = Pflanzenzeit

Ja man bekommt so richtig Lust auf die Pflanzen und Kräuter, aber noch ist es erst März. Draussen im Garten können wir noch nicht gross was ansäen, aber drinnen wird es schon langsam Zeit für die ersten Pflanzen zu ziehen. Der Vorteil davon ist, dass man die Pflänzchen schon vorziehen kann und sie somit die Erntereife frostempfindlicher Pflanzen verfrühen. Beziehungsweise, man schafft den jungen Sämlingen optimale Startbedingungen in geschützter Umgebung. Diese Pflanzen sind später oftmals auch resistenter gegenüber Schädlingen und Schnecken. Viel braucht man nicht dazu. Ausser spezieller Anzuchterde, passender Aussaatgefässen, Pikierhölzchen, etwas Platz und Fingerspitzengefühl, braucht es nichts. Die Sämlinge werden bald spriessen und erste Keimblätter ausbilden. 

 

Noch ein TIPP zur Saattiefe - für die Aussaattiefe gibt es eine einfache Faustregel aus alter Zeit.

Wir sollten ein Samen immer ein- bis zweimal so tief aussäen, wie sie dick/gross sind. Das heisst, um es nicht kompliziert zu machen, die dicken Samenkörner 1cm und die Kleinen 3-4mm tief aussäen.

 

Mein Nani hat immer gesagt, vor den Eisheiligen solltest du draussen nichts ansäen oder einpflanzen. Die Eisheiligen sind erst Mitte Mai, aber Recht hatte sie auf jeden Fall. Früher hab ich immer wieder mal, einfach weil ich nicht mehr warten konnte, vor den Eisheiligen Pflanzen gesetzt, welche dann auch kläglich erfroren sind. Aber man wird ja mit den Jahren älter und weiser, lach. 

 

Also, wenn du jetzt schon mit dem Ansäen beginnen möchtest, dann mach das! Du findest im Gartenbaugeschäft zum Teil ganz einfache Set's mit allem, was dazu gehört. Viel Spass!

 

 

Vollkornbrot mit Sprossen

Was man auch ganz einfach zu Hause ziehen kann, sind Sprossen. Das fanden wir schon als Kinder einfach wunderbar. Man kann zuschauen, wie die Sprossen wachsen. Einfach toll. Sprossen sind sehr gesund.

 

Sprossen kann man nicht nur über den Salat streuen, sondern damit kann man auch ein ganz leckeres, feuchtes Vollkornbrot backen. Man muss die Sprossen heutzutage aber nicht mehr selber ziehen, wenn man das nicht möchte. Unterdessen gibt es fast alle Sprossen zu kaufen.

 

Zutaten

100gr frische Sprossen (z.B. Alfalfa- oder Linsensprossen)

500gr Buttermilch

90gr   Zuckerrübensirup

60gr   Hefe

125gr grober Roggenschrot

125gr grober Weizenschrot

250gr Dinkelmehl (Type 630)

50gr   Leinsamen

50gr   Sesamsamen

75gr   Sonnenblumenkerne

10gr   Salz

1TL     gemahlenes Lieblingsgewürz (z.B. Anis, Pfeffer, Kümmel, Chili, Fenchel....)

etwas Mehr zum Arbeiten, Fett und 3 EL Haferflocken für die Form

 

 

Zubereitung

- die Sprossen abspülen und gut abtropfen lassen. Die Buttermilch mit dem Zuckerrübensirup lauwarm erhitzen. Die Hefe darin auflösen. Schrote und Mehl mit den Leinsamen, Sesamsamen und Sonnenblumenkernen in einer Schüssel mischen. Die Buttermilch-Hefe-Mischung und zum Salz und die Gewürze zugeben. Alles gut vermischen (der Teig ist relativ flüssig). Zuletzt die Sprossen unterrühren. Den Teig mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

 

- inzwischen den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein mit Wasser benetztes Backblech mit erhitzen. Eine Kastenform (ca. 35cm) fetten und mit Haferflocken ausstreuen. 

 

- den Teig einfüllen und mit den übrigen Haferflocken bestreuen. Das Blech mit Wasser aus dem Ofen nehmen und das Brot in den heissen Ofen (auf einem Gitter in die Mitte) stellen. 15min backen, dann die Temperatur auf 200 Grad reduzieren. Das Brot in 75min fertig backen. Falls es zu stark bräunt, mit einem Backpapier abdecken. 

 

An Guata!

 

Nun wünsche ich dir noch einen wunderschönen Sonntag und schicke dir liebe Grüsse

Corina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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