Ikigai - gesund und zufrieden alt werden

10/06/2018

 

 

Heute möchte ich dir, wie im Newsletter angekündigt, vom japanischen Ikigai erzählen und wie es die JapanerInnen schaffen, so alt zu werden. Viel Spass beim Lesen, ich habe versucht, alles ein bisschen zusammenzufassen, aber ich könnte noch viiiiiel mehr schreiben.

 

Was heisst Ikigai

Ikigai schreibt sich 生き甲斐. 生き bedeutet "Leben" und 甲斐 bedeutet "sich lohnen" frei übersetzten könnte man das Wort mit "Lebenssinn" oder "das, wofür es sich zu leben lohnt". Vielleicht hast du das Buch Ikigai von Francesc Miralles und Héctor Garcia schon gelesen, dann weisst du bereits worum es geht. Mehr zu Ikigai ganz unten im Beitrag.

 

Das Buch

Ich habe das Buch immer wieder angeschaut, aber gekauft habe ich es mir erst vor ein paar Monaten. Es hat mich schon lange angesprochen, ist Ikigai doch ein japanisches Wort und ich habe ein paar Jahre in Japan gelebt und kenne die Lebensweise der Japaner recht gut. Ich war also recht gespannt auf das Buch. Ehrlich gesagt hat es mich nicht überwältigt, aber es hat mich

an den Lebensstil der Japaner erinnert und dass wir uns hier im Westen ein paar Scheiben davon abschneiden könnten.

 

Ich möchte dir heute ein bisschen aus dem Buch "Ikigai" erzählen. Möchten wir doch alle gerne gesund und zufrieden alt werden.

 

Ja, Japan ist eines der Länder mit den meisten Hundertjährigen weltweit, vor allem im Norden von Okinawa, ist die Lebenserwartung sehr hoch.

 

Die fünf Blauen Zonen

Als "Blaue Zone" werden die von Forschern ermittelten Regionen bezeichnet, in denen ungewöhnlich viele Fälle von Langlebigkeit vorkommen. Auf dieser Liste der fünf "Blauen Zonen" steht Okinawa ganz oben.

 

Okinawa, Japan (besonders der Norden der Insel) Die Bewohner von Okinawa ernähren sich vorwiegend von Gemüse und Tofu. Sie essen von kleinen Tellern oder aus kleinen Schüsselchen. Neben der Ikigai-Philosophie hat vor allem der Moai-Gedanke (Moai = Gruppe enger Freunde, die sich gegenseitig unterstützt, zusammen Spiele spielt, die Gemeinschaft pflegt ) einen Einfluss auf ihre Lebenserwartung. 

 

Sardinien, Italien (in erster Linie die Provinzen Nuoru und Ogliastra) Auf Sardinien wird viel Gemüse gegessen und Wein getrunken. Man lebt in engen Gemeinschaften , was sich stark auf die Lebenserwartung auswirkt.

 

Loma Linda, Kalifornien (Amerika) Forscher untersuchten hier eine Gruppe von Siebenten-Tags-Adventisten, die zu den langlebigsten Menschen in den USA zählen.

 

Nicoya, Costa Rica (Halbinsel) Zahlreiche Einwohner sind über neunzig Jahre alt und erstaunlich vital. Viele von ihnen stehen morgens um halb sechs auf und erledigen ohne grössere Schwierigkeiten Feldarbeiten.

 

Ikaria, Griechenland (Insel) Auf diese Insel nahe der türkischen Küste ist jeder dritte Einwohner über neunzig Jahre alt (in Spanien erreicht nicht einmal 1% der Bevölkerung dieses Alter), was ihr den Namen "Insel der Langlebigkeit" eingebracht hat. Angeblich geht das Geheimnis der Inselbewohner auf einen seit 500 v. Chr. praktizierten Lebensstil zurück.

Quelle: onamae.com

 

Gemeinschaft | Bewusste Ernährung |Körperliche Betätigung

Wenn man den Alltag der Orte in der Blauen Zone vergleicht, sieht man, dass es sich bei einigen um Inseln handelt. Gerade da ist die Gemeinschaft gross, allgemein ist das Thema Gemeinschaft beim Altwerden ein sehr wichtiger Punkt. Die Bewohner der Blauen Zonen ernähren sich bewusst und bewegen sich bis ins hohe Alter, haben ein Lebensziel (Ikigai) und starke soziale Bindungen. All diese Aspekte zusammen scheinen das Geheimnis eines langen, gesunden Lebens zu sein. 

 

Die Gemeinschaft - Einsamkeit

Dass eine bewusste Ernährung und regelmässige körperliche Betätigung gesund sind, das ist uns ja allen klar. Aber die Gemeinschaft? Das ist oder war uns wohl lange nicht bewusst. In unserem Leben weichen wir Gemeinschaften eher aus. Dabei sind sie wirklich sehr wichtig. Wie viele Menschen sind in unseren Breitengraden einsam? 

 

Vor ein paar Wochen hatten wir ein Gespräch mit einem katholischen Priester und auch er hat von dieser Einsamkeit gesprochen. Die sexuelle Enthaltung, sagte er, wäre ja noch eine Sache. Viel mehr zu Schaffen mache ihm die Einsamkeit. Früher lebten die Priester viel mehr in einer Gemeinschaft, heute jeder für sich und das macht einsam. Gerade da ein Priester keine Familie hat, also keine Ehefrau und Kinder. Er ist also quasi auf die Gemeinschaft der Priester angewiesen, will er nicht einsam werden. Der gute Mann ist gerade mal knapp 40 Jahre alt. Ich verstehe genau, was er meint. Diese Gemeinschaft, die vermissen auch viele Mütter. Früher lebte man in der Gemeinschaft der Familie oder des Dorfes, alle Arbeiten lagen auf den Schultern von allen Frauen. Heute muss eine Mutter alles selber schaffen, die Kinder, den Haushalt, den Einkauf, das Kochen, und, und, und....da fehlt die Gemeinschaft ganz fest. Das sehe ich sehr oft und darum ist das Konzept Frauenkreis wahrscheinlich auch so erfolgreich. Es zieht die Frauen zurück in den Kreis, in die Gemeinschaft.

 

Wenn man dann liest, dass die Gemeinschaft ein grosser Teil der Langlebigkeit in diesen Blauen Zonen ist, macht das schon nachdenklich.

 

Bewusste Ernährung

Ja, ja, das kennen du, gell. Aber kennst du "Hara hachi bu"? Es ist eins der bekanntesten Sprichwörter von Okinawa und bedeutet in etwas "Füll dir den Magen zu 80%". Diese altüberlieferte Weisheit rät dazu, sich nicht mit Essen voll zu stopfen. So hören die Bewohner Okinawas auf zu essen, wenn sie spüren, dass ihr Magen zu 80% gefüllt ist. Sprich sie hören auf zu essen, bevor sie satt sind.

 

Ich muss mich da selber ganz fest an der Nase nehmen....wie oft überesse ich mich? Wie oft ist mir nach dem Essen unwohl, weil ich wieder zu viel gefuttert habe? Wie wohl wäre es mir, würde ich meinen Magen jeweils nur zu 80% füllen? Ich glaube die Verdauung würde es mir seeeehr hoch anrechnen.

 

Als ich in Japan gelebt habe, war das japanische Essen eins meiner Highlight! Ich habe es ja so geliebt und liebe und vermisse es auch heute noch! Es ist einfach so leicht, so bekömmlich, so abwechslungsreich und einfach lecker! Ich habe da jeweils wie ein Fürst gegessen (ups, ich habe schon damals nicht nach dem "Hara hachi bu" Prinzip gelebt) und habe jeweils innert kürzester Zeit 5kg abgenommen. Einfach so, mit viel Essen. 

 

Mein Papa hat mich zweimal in meiner Zeit in Japan besucht und auch er hat gegessen wie ein Fürst und hat dazu sogar noch regelmässig Bier getrunken (ja, eines der Lieblingsgetränke Japans...sie trinken nicht nur Tee, grins). Auch er hat in diesen jeweils 3 Wochen abgenommen. Er hat oft gesagt "hätte ich keinen Alkohol getrunken, hätte ich so viele Kilos abgenommen, trotz all dem Essen". 

 

Vielleicht ist diese schlichte Weisheit eines der Geheimnisse der Langlebigkeit der Okinawaner.

 

 

Körperliche Betätigung

Das ist mir in Japan immer extrem aufgefallen. Man sieht da keine älteren Menschen einfach so rum sitzten. Ja klar machen sie das auch, aber im Normalfall sieht man sie immer in Bewegung, im Gemüsegarten, auf dem Fahrrad, im Reisfeld, sie sind immer auf Achse. Und auch das ist einer der Gründe, warum die alten Menschen in Japan, aber auch sonst auf der Erde, fit alt werden. 

 

Mein Nani war auch so, sie war immer in Bewegung (man sagt mir nach, dass ich genau das gleiche "Ribbelfüdli" wie sie sei). Bis fast 90 war sie mit dem Fahrrad unterwegs, ging täglich 2x mit dem Hund spazieren und dann sauste sie noch jeden Tag mindestens 1x zu Fuss "ins Dorf". Auch zu Hause war sie immer in Bewegung. Sie hat mir immer gesagt, dass das ihr Rezept sei, alt zu werden. "Wer nicht rastet, der nicht rostet" war einer ihrer Lieblingssprüche und ja, es war wohl auch so. 

 

Auch die alten Menschen in Japan, oder anderen Orten in den Blauen Zonen, sind immer auf Achse. Sie machen keine wahnsinnigen, sportlichen Betätigungen, sind aber immer zu Fuss unterwegs und in Bewegung. Bei allen Einwohnern der Blauen Zonen ist Gartenarbeit ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Ich denke mir, dass das einerseits eine wunderbare, moderate, körperliche Bestätigung ist, aber auch eine tolle Art, sich zu erden.

 

"Flow"

Eine wichtige Voraussetzung um sein Ikigai leben zu können ist, möglichst oft "im Flow" zu sein. Kennst das Gefühl, "im Flow" zu sein? Flow kann man folgendermassen definieren - Genuss, Freude, Kreativität und der Prozess, vollständiges Einssein mit dem Leben". Ich komme zum Beispiel in den Flow, wenn ich Kräuter sammle. Dann fokussiere ich mich zu 100% auf die Kräuter, rieche an ihnen, pflücke sie, bin dankbar und total versunken in dem, was ich tue...aber immer fokussiert und mit einem Ziel. Es fliesst einfach. Flow heisst ja auch "Fluss". 

 

Flow in Japan

Wir denken ja oft, dass die Japaner unglaublich fleissig sind, das sind sie auch, aber sie sind

(leider auch immer weniger) nicht so gestresst wie wir. Ja, sie sind fleissig, aber oft auch einfach sehr zielstrebig, fokussiert und total vertieft in dem, was sie tun. Sie arbeiten oftmals auch nach der Pension noch weiter und das nicht einfach wegen des Geldes, wie man es in Amerika sehr oft sieht, sondern weil sie lieben, was sie tun. Gerade bei den "Takumis" sieht man das sehr oft.

 

 

Takumis

Doch was bedeutet Takumi. Takumi bedeutet "Superexperte in einer bestimmten Handwerkstechnik", das können auch Frauen sein. Die Handwerker in Japan sind sehr häufig

wahre Meister/innen ihrer Handwerkskunst. Sei das ein Schmied, eine Pinselmacherin, ein Sushi-Chef, Menschen die wunderschöne Porzellansachen herstellen oder spezielle, traditionelle japanische Süssigkeiten aus Reismasse. Es gibt soooo viele Handwerkskünste in Japan.

 

Bei Toyota z.B. arbeiten "Takumis" die spezielle Schrauben in Handarbeit anfertigen. Nadeln für Plattenspieler werden übrigens heute, parktisch nur noch in Japan hergestellt, auch da gibt es Takumis dafür. Diese Menschen arbeiten voller Liebe zu dem was sie tun und total im Flow Jahr ein, Jahr aus. Sie leben ihren Ikigai, ihren Lebenssinn. Ach ja, über den Ikigai wollte ich dir auch noch mehr erzählen.

 

Filmtipp

Aber zuerst möchte ich dir noch einen Film ans Herz legen, da geht's auch um einen Takumi, nämlich um Jiro, einen Sushi Chef aus Japan. Der Film heisst "Jiro, Dreams of Sushi". Es gibt den Film auf Youtube auch in Deutsch. Jiro hat eine kleine "Sushi Theke" in der Metrostation Ginza in Tokyo. Seit 80 Jahren bereitet er dort Tag für Tag Sushi zu. Jiro ist echt berühmt. Vor einigen Jahren wurde er von Michelin zum besten Sushi Restaurant der Welt gekürt. 

 

Im Film sieht man, wie Jiros Sohn lernt, Tortilla (für das Tortilla Sushi) zuzubereiten. Trotz etlicher Versuche ist sein Vater nie zufrieden. Es vergehen Jahre, bis der Sohn es endlich geschafft hat, seinen Vater zufriedenzustellen. Das mag uns übertrieben vorkommen, aber in Japan, bei solchen "Handwerkskünsten" ist das so. 

 

Warum gibt der Sohn nie auf? Wird es ihm nicht langweilig? Der Sohn, wie auch sein Vater sind Handwerker in der Küche. Beim Kochen sind sie im Flow, sie langweilen sich nicht. Wenn sie Essen zubereiten, gehen sie ganz in ihrer Arbeit auf. Kochen ist für sie das Glück, ihr Ikigai. 

 

In ihrem kleinen Lokal in der Metrostation Ginza steht eine Theke, an der nicht mehr als 10 Kunden bewirtet werden können. Wichtiger als das Geld sind der Familie Jiro die Bedingungen und das Umfeld, in dem sie im Flow arbeiten und das beste Sushi der Welt zubereiten können.

 

Achtsamkeit gegenüber der Natur

Jiro setzt in seiner Arbeit am "Ursprung" an. Er geht selbst zum Fischmarkt (Tsuki-ji), um den besten Fisch auszuwählen. Er nimmt am Anfang seiner Arbeit enge Verbindung mit dem "Objekt" auf. Diese Verbindung mit dem "Objekt" im Flow besitzt in Japan, wo den Lehren des Shintoismus zufolge Wäldern, Bäumen und Gegenständen ein Kami (Geist oder Gottheit) innewohnt, eine besondere Dimension. Bei Jiro wird nicht einfach achtlos ein Fisch verarbeitet, Jiro ist schöpferisch tätig und hat die Verantwortung, die Natur so zu nutzen, dass er ihr dabei "Leben schenkt" und stehts die Achtung vor ihr bewahrt. 

 

Ach, ich könnte dir noch stundenlang von der Bescheidenheit und der Achtsamkeit der Japaner/innen erzählen. Wie sie auch mit ganz einfachen Sachen so zufrieden und im Flow sein können. Natürlich auch nicht alle, aber sie haben diese Lebensweise in sich!

 

 

Wabi-sabi

Beim japanischen Konzept "Wabi-sabi" geht es um die Schönheit der vergänglichen, veränderlichen und unvollkommenen Natur aller Dinge unserer Welt. Es lehrt uns, Schönheit nicht in der Perfektion zu suchen, sondern im Unvollkommenen, Unvollständigen. Einem Japaner gefällt zum Beispiel gerade eine unregelmässig geformte, von einem Riss durchzogene Tasse viel besser als eine industriell perfekt angefertigte Tasse.

 

Nur was unvollkommen, flüchtig und unvollständig ist, besitzt für einen Japaner wahre Schönheit, denn diese Eigenschaften rücken es in die Nähe der Natur.

 

Diese Auffassung ergänzt in gewisser Weise der japanische Ausdruck "Ichi-go ichi-e" den man folgendermassen übersetzten könnte "Dieser Augenblick existiert nur jetzt und wird sich nicht wiederholen". 

 

 

Wir hier im Westen sind eher immer darauf bedacht, an Sachen festzuhalten, vor allem an schönen Sachen, Anlässen oder was auch immer. Diese Verhaftung macht uns oft unglücklich, da das Leben vergänglich ist. Die JapanerInnen mit ihrer "Ichi-go ichi-e" Einstellung gehen viel lockerer und dankbarer an Sachen heran, denn ihnen ist bewusst, dass alles vergänglich ist und somit geniessen sie den Moment viel mehr und lassen dann los. Eine bewundernswerte Haltung, die diese Menschen sicher auch glücklicher macht. Sie können definitiv loslassen und viel besser im "hier und jetzt" sein als wir. 

 

Ein ganz spannendes Beispiel ist auch, dass der grosse und berühmte Ise-Schrein regelmässig neu aufgebaut wird. Wir in Europa würden doch nie so ein alter Gebäude einfach abbrechen, man muss doch das Alte bewahren (dieser Meinung bin ich übrigens eigentlich auch). Aber in Japan sind auch solche Sachen einfach vergänglich und man akzeptiert es. Also bricht man den Schrein ab und bildet ihn neu nach, damit man die Tradition weiterhin ungehindert leben kann. Das ist wichtiger, als an alten Mauern festzuhalten. Eigentlich richtig so, oder? Aber für uns westliche Menschen eher schwierig, gell.

 

Ikigai

So, jetzt noch ein paar Worte zum Ikigai....ich glaube, du musst das Buch doch lesen, falls dich all diese Sachen und der japanische Lebensstil interessieren....es ist jetzt, wo ich so viel geschrieben habe, doch viel besser, als ich dachte. Es gäbe noch so viel daraus zu erzählen!

 

 

Also, hier noch 10 Ikigai "Regeln" aus dem Buch

  • Bleibe zeitlebens aktiv, setzte dich nie zur Ruhe - wer aufgibt, was er liebt und beherrscht, verliert seinen Lebenssinn. Deshalb ist es wichtig, auch nach dem "offiziellen" Ende des Arbeitslebens weiterhin sinnvolle Dinge zu tun, sich weiterzuentwickeln, Schönes oder Nützliches für seine Mitmenschen zu schaffen, anderen zu helfen und fortzufahren, unsere kleine Welt mitzugestelten.

  • Bewahre die Ruhe - Eile ist umgekehrt proportional zur Lebensqualität, eine Weisheit, de auch in dem alten Sprichwort steckt "wer langsam geht, kommt weit". Wenn wir uns von Hast und Dringlichkeit befreien, erhalten die Zeit und das Leben eine neue Bedeutung.

  • Esse dich nicht satt - weniger ist mehr, dieses Motto gilt im Hinblick auf Langlebigkeit auch

    für die Ernährung. Wenn wir gesund altern wollen, sollten wir gemäss dem 80% Gesetzt etwas weniger essen, als unser Hungergefühl verlangt, statt uns den Bauch vollzuschlagen.

  • Umgib dich mit guten Freunden - Mit ihnen kann man über seine Sorgen sprechen, die kleinen Anektoten austaushe, die das Leben leichter machen, kann sie um Rat bitten, mit ihnen Spass haben, Dinge teilen und gemeinsam träumen....kurzum: leben.

  • Halte dich fit für deinen nächsten Geburtstag - Wasser ist stets in Bewegung, es fliesst, steht nie still. Auch dein Lebensvehikel braucht täglich ein wenig Bewegung, damit es noch viele Jahre läuft. Übrigens werden bei körperlicher Aktivität Glückshormone ausgeschüttet.

  • Lächle - Liebenswürdigkeit schafft Freunde und trägt zur eigenen Entspannung bei. Es ist richtig, Probleme anzusprechen, aber darüber sollte man nie vergessen, dass man das Privileg besitzt, hier und jetzt in dieser Welt voller Möglichkeiten zu leben.

  • Nimm wieder Kontakt zur Natur auf - Auch wenn die meisten von uns in Städten leben, wir Menschen wurden erschaffen, um mit der Natur zu verschmelzen. Wir sollten sie regelmässig aufsuchen, damit unsere Seele auftanken kann.

  • Bedanke dich - Bei deinen Ahnen, bei der Natur, die dir Luft und Nahrung spendet, bei denen, die dich im Leben begleiten, bei allem, was Licht in deinen Alltag bringt und dich spüren lässt, dass es ein Glück ist, zu leben. Nimm dir einmal pro Tag Zeit, um Danke zu sagen und dein Glück wird wachsen.

  • Lebe im Augenblick - Hör auf über Vergangenes zu lamentieren und dich vor der Zukunft zu fürchten. Das Einzige, was wirklich dir gehört, ist der heutige Tag. Verbringe ihn, so gut du kannst, damit er es wert ist, dir in Erinnerung zu bleiben.

  • Folge deinem Ikigai - In dir steckt eine Leidenschaft, ein einzigartiges Talent, das deinen Tagen Sinn verleiht und dich zeitlebens motivieren kann, dein Bestes zu geben. Falls du es noch nicht gefunden hast, besteht die nächste Aufgabe darin, es zu finden.

 

 

 

Ja, all diese Sachen spürt man, wenn man in Japan lebt, diese Lebenseinstellung...ich habe es geliebt! Falls du mal die Möglichkeit hast, nach Japan zu gehen, mach es. Es ist so ein spannendes Land. Vor allem auf dem Land, da werden all diese Sachen noch so fest gelebt.

 

Wie gesagt, nicht von allen und wahrscheinlich immer weniger, aber ich habe noch in keinem Land so viele zufriedene, alte Menschen gesehen. Sie strahlen etwas ganz Besonderes aus.

 

Und schau dir den Film an, man erfährt sehr viel über die Denkweise der JapanerInnen.

 

 

 

So, eigentlich bin ich gerade an der Konfirmation unserer Sohnes, aber ich hoffe jetzt mal, dass die Planung klappt und sich dieser Beitrag genau jetzt automatisch hochschaltet....ja die Technik, ist wunderbar, wenn's tut, aber wenn nicht, kann's auch nerven.

 

Aber, wir leben ja im hier und jetzt und wenn das jetzt nicht klappt, mache ich es heute Abend manuell. 

 

Von Herzen alles Liebe und ich hoffe, dass ich dir ein paar spannende Einblicke in den japanischen Lebensstil geben konnte und auch ein paar nützliche Tipps und wie gesagt, im Buch erfährst du noch mehr dazu 

Corina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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