Warum ich mit dem Bloggen angefangen habe...

25/11/2018

 

Ja, warum blogge ich eigendlich? Angefangen damit habe ich im Sommer 2015....eigentlich wollte ich meinen Job künden. Aber meine Chefin meinte, ich solle es mir nochmals in Ruhe überlegen und hat mir 6 Wochen Auszeit angeboten. Die habe ich dann auch genommen und es hat mir sooooo gut getan. Ich war wie ein neuer Mensch. Nach all den Jahren im Dauerstress, immer am Rand von einem Burnout, da waren diese unerwarteten 6 Wochen frei einfach wie das Paradies.

 

Inspiriert durch die Blogparade von Anna Livia Koschinski "Warum hast du mit dem Bloggen angefangen", schreibe ich heute diesen Beitrag. 

 

Die geschenkte Zeit

Also, wo bin ich stehen geblieben. Ach ja, bei meiner Auszeit. Es war wunderbar! Ich habe mich nach so vielen Jahren zum ersten Mal wieder richtig selber wahrgenommen und bin total aufgeblüht. Ich habe immer sehr viel gelesen und schon immer gerne geschrieben. Blog zu schreiben hat mich schon lange gereizt, einfach meinen Gedanken Ausdruck zu verleihen, aber ich hatte wirklich keine Zeit dazu. Ich wüsste nicht, wenn ich das auch noch hätte machen sollen. 

 

In diesen Wochen aber, als mir plötzlich Zeit geschenkt wurde, hat es mich in den Fingern gejuckt, ich wollte einen Blog starten!

 

Einfach drauf los tippen...all die Sachen, die mich bewegen aufschreiben. Ohne Erwartungen, ohne Publikum oder so. Und es war super. Hat richtig Spass gemacht!

 

Schau, das ist einer meiner ersten Blogbeiträge ....hihihi, die waren noch sehr kurz und bündig. 

 

 

Der Kampf mit der Webseite

Von einer Kollegin wusste ich, dass sie ihre Webseite mit WIX aufgebaut hat und "das ist ganz einfach" sagte sie....also habe ich mir einen Namen überlegt, bin auf WIX gegangen und habe mal angefangen.

 

Also ganz so einfach fand ich das dann aber schon nicht. Schon bei der Namenswahl kam ich ziemlich ins Rotieren...aber BeHappyBeYou....das passte so richtig zu meiner aufgekratzten Stimmung...ich habe den Namen danach noch einige Male hinterfragt....er kam mir viel zu lange vor...aber unterdessen finde ich, dass er gut dazu passt, wie ich lebe und was ich mache.

 

Die Webseite aufbauen hat mich einige Nerven gekostet und tut es auch heute immer wieder mal. Vor allem, wenn ich wieder was Neues kreieren möchte....da muss ich einfach probieren und basteln...aber schlussendlich geht's immer irgendwie und ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis...auch wenn man noch viel optimieren kann. Irgend wann muss ich da schon mal jemanden ran lassen, der/die richtig was davon versteht...aber davor graut mir ehrlich gesagt, ein bisschen. 

 

Auf jeden Fall stand die Webseite (in ganz einfacher Form) und ich habe einfach mal losgetippt. Niemand wusste, dass ich Blog schreibe, ich hab's wirklich einfach für mich getan. Meine Schreibwut ausgelebt und es war super cool. 

 

Bedenken?

Bedenken hatte ich keine. Ich hab einfach mal losgelegt....ich ging auch nicht davon aus, dass das überhaupt jemand lesen wird, darum war ich sehr unbefangen. Aber ich muss auch sagen, nachdem ich den ersten Blogpost geschrieben hatte, kostete es mich trotz allem schon etwas an Überwindung, auf den Button "veröffentlichen" zu klicken. Das war ein lustiges Gefühl....ich konnte ja davon ausgehen, dass es eh niemand lesen würde, aber nervös war ich trotzdem.

 

Und so habe ich dann immer wieder mal etwas geschrieben. Da ich ja nach diesen 6 Wochen zurück in den Job musste, war das aber alles andere als regelmässig. Das fand ich super schade, denn ich hätte doch noch so viel zu sagen gehabt. 

 

 

Der grosse Umbruch

Doch dann habe ich im November 2016 endgültig meinen Job gekündigt und ab Januar 2017 war ich "frei". So wurde der Blog zu meiner Leidenschaft. Ich habe sofort damit begonnen, jeden

Sonntag zu bloggen und es hat mich so richtig gepackt. Doch auch da habe ich immer noch nur für mich selber geschrieben. Doch mit der Zeit fing ich an, meinen Mitmenschen davon zu erzählen und habe erste, erstaunlich positive, Feedbacks erhalten. Das hat mir Mut gemacht.

 

Während ich jeden Tag nach dem Mittag rauf ins Spital gelaufen bin und die Nachmittage am Bett meines schwer kranken Schwiegerpapi's verbracht habe, hatte ich an den Vormittagen genug Zeit, den Haushalt zu schmeissen, meine Workshops vorzubereiten und eben Blog zu schreiben. So lief das gut 8 Monate lang jeden Tag. 

 

Ich bin richtig aufgeblüht, auch wenn es eine sehr emotionale Zeit war, weil es beim Schwiegerpapi im Spital alles andere als gut lief. Die Zeit mit Blog schreiben, Skripts für Workshops tippen und Workshops geben, hat mir aber die nötige Energie und vor allem Ablenkung gegeben. 

 

Kann ich mit dem Bloggen Geld verdienen?

Klar habe ich immer wieder gehört, dass es Menschen gibt, die mit bloggen Geld verdienen. Und ja klar hat mich das auch irgend wann auch gereizt. Doch als ich mal mit jemandem darüber gesprochen habe, was es braucht um wirklich Geld damit zu verdienen, habe ich den Gedanken sofort wieder fallen lassen.

 

Erstens braucht man seeeehr viele Follower und dann wurde mir aufgezählt, worauf man beim "richtig" Bloggen alles schauen muss - die richtige Schrift wählen - verschiedene Schriften benutzen - verschieden grosse Schriften wählen - perfekte Überschriften kreieren - mit Schlagwörtern arbeiten - vor dem Schreiben, ein Skript machen - erfolgreiche Blogs studieren und sich davon inspirieren lassen - nur so und so viele Wörter benutzen - nicht zu kurz und nicht zu lange - und, und, und.

 

Nein, stell dir das mal vor, grauenhaft! Das macht doch keinen Spass!

 

Ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Es fliesst einfach aus mir raus. Wenn ich jetzt damit beginnen würde, "richtig" zu bloggen und auf all diese Punkte zu schauen müsste...nein, das würde mir absolut keinen Spass mehr machen. Ehrlich gesagt, studiere ich nicht viel, bevor und auch während ich einen Beitrag schreibe. Ich schreibe einfach.

 

 

So nicht!

Immer 100% authentisch zu sein ist mir extrem wichtig und die, die mich persönlich kennen, wissen auch, dass ich genau so bin, wie ich schreibe. Das ist mir sehr wichtig. Ich mag mich nicht verbiegen und extra so schreiben, dass möglichst viele Menschen meine Beiträge lesen und/oder mögen. Ich bin da ziemlich stur.

 

Nein, ich möchte einfach mich selber sein....da ich das mit dem Geld verdienen schnell wieder verworfen habe, kann ich das auch wunderbar so machen. Und wenn ich auf diese Art und Weise Menschen inspirieren oder auch motivieren kann, freut mich das umso mehr. Ich bin eh davon überzeugt, dass das Universum eh die "richtigen" Menschen zu meinem Blog führen wird. Darauf vertraue ich ganz fest, in allen Bereichen des Lebens.

 

Und ja, ich schreibe meine Texte selber. Ich hab so ein grosses Kopf-Karussell, da werden mir die Ideen und Worte wohl niemals ausgehen. Ich bin überzeugt, dass ich so schreibe, wie ich schreibe, weil ich bereits in meiner Kindheit Bücher geradezu "gefressen" habe, wie meine Mama immer gesagt hat. 

 

Auf jeden Fall habe ich mich schnell dazu entschieden, einfach wie bisher weiterzumachen. Und so ist es auch heute noch. Einer meiner Träume ist es, eines Tages ein Buch zu schreiben. Das wollte ich bereits als Kind. Mal schauen, was das Leben noch so bringen wird.

 

 

Mein "Durchbruch"

Aber, mit der Zeit habe realisiert, dass ich über den Blog, bzw. die Webseite, auch wunderbar Werbung für meine Workshops machen konnte. Da unterdessen auch noch der Frauenkreis entstanden war, wollte ich die Plattform nutzen, auch dafür zu werben. Doch obwohl ich unterdessen ein paar Kolleginnen hatte, die meinem Blog folgten...ok auch noch ein paar weitere Menschen....das hat mir Google Analytics gesagt.....sooooo viele Follower hatte ich noch nicht.

 

Also habe ich auf Facebook eine Seite zu meinem Blog kreiert und fortan meine Blogbeiträge da geteilt. Das hat super funktioniert und so haben immer mehr und mehr Leser/innen den Weg zu meinen Blog gefunden. Ich freue mich jeweils riesig, wenn ich sehe, wie viele Menschen meine Beiträge lesen und den Newsletter downloaden....da sind's zum Teil über 2000 LeserInnen....das schüchtert mich manchmal schon fast ein bisschen ein.

 

 

Tollen Menschen begegnen

OK...ich weiss, das ist NICHTS im Vergleich zu erfolgreichen Blogger/innen, aber für mich ist das eine grosse Zahl und es zeigt mir, dass ich nicht alles falsch mache, auch wenn ich nicht "richtig" blogge. Vielleicht spüren die Menschen meine Freude und die Leidenschaft, mit der ich meine Gedanken niederzuschreiben. Das macht mich schon mal sehr glücklich. Ich freue mich immer wieder über Emails von wildfremden Menschen, die sich bedanken. Das rührt mich echt!

 

Viele tolle Menschen durfte ich schon durch meinen Blog kennenlernen. Menschen, die ihn gelesen und mich dann kontaktiert haben. Das ist ein riesiges Geschenk. Menschen zu inspirieren, aber auch in unterschiedlichen Themen abzuholen, das macht mich glücklich!

 

 

Ein Thema wählen

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich auf all diese Themen komme...hm, einfach durch's Leben. Sehr oft entsteht ein Thema aus einer Diskussionen, die ich mit irgend jemand geführt habe. Manchmal kommt mir ein Thema auch einfach so, wenn ich unterwegs bin und Menschen beobachte, in den Sinn. Wie gesagt, mein Kopf-Karussel nimmt ziemlich grosse Dimensionen an, so dass mir immer etwas in den Sinn kommt. 

 

 

Was ich nicht mag

Mainstream....ich bin allergisch auf Einheitsbrei....darum habe ich mich wohl dagegen entschieden, alle diese "so schreibt man erfolgreich einen Blog" Tipps" anzunehmen. Ich mag es anders zu sein. Ich gehe gerne meinen Weg, ohne Vorschriften und gefallen zu wollen. Ich habe eine RIESIGE Freude, wenn ich positives Feedback erhalte...aber ich kann auch wunderbar damit leben, wenn Menschen nichts mit meinem Blog anfangen können. Jedem das Seine, oder!?

 

 

Warum also bloggen?

Ja, warum? Klar, unterdessen ist es auch eine wunderbare Plattform um Werbung für meine Veranstaltungen und für mein Business zu machen.

 

Aber in erster Linie blogge ich, weil ich einfach schreiben möchte und zwar frisch und frei von der Leber, was mir grad so durch den Kopf geht.

 

Ich liebe es, Menschen zu inspirieren und Menschen zu zeigen, dass es ok ist, einfach sich selber zu sein. Ich weiss, dass ich oft sehr private Dinge hier rein schreibe, aber warum sollte ich etwas verstecken?

 

Niemand ist perfekt, was ist schon perfekt. Ich bin's auf jeden Fall nicht und ich war aus irgend einem Grund schon immer so, dass es mir schon fast Spass gemacht hat, zu meinen Schwächen zu stehen.

 

Bin ich offen und ehrlich und erzähle ich auch von Sachen, die so gar nicht gut laufen oder gelaufen sind, dann öffnen sich die Mitmenschen mir gegenüber auch. Und schnell realisieren sie, dass es ihnen viiiiiel besser geht, offen und ehrlich darüber zu sprechen, als nach aussen hin immer perfekt da stehen zu wollen.

 

Das ist dir sicher auch schon "passiert", dass du offen etwas erzählt hast, was dein Gegenüber so gar nicht von dir erwartet hat und sich dir dann aber auch geöffnet hat. Es nimmt Druck weg, je mehr gerade wir Frauen, offen und ehrlich dazu stehen, wenn etwas nicht so gut läuft. Vertrauen wir einander wieder und unterstützen wir uns gegenseitig, anstatt immer nach aussen hin diesen Schein wahren zu wollen....was für ein Stress!

 

Wir sind alle Menschen, irgend wann sterben wir und eines Tages sind wir nur noch ein Häufchen Asche oder Erde oder was auch immer....so genau möchte ich mir das gar nicht vorstellen. Wir sind doch alle gleich, warum also haben wir Menschen immer so das Bedürfnis perfekt zu sein? 

 

 

Schwanger mit dem nächsten Baby

Uiuiui und bald entsteht das nächste "Baby". Jaaaaa, ich kann's nicht lassen! Es wird einen Online Shop geben. Einer, der mir seeeeeehr am Herzen liegt. Ich freue mich so fest darauf, aber eben, alles braucht Zeit, vor allem, wenn man kein Computerspezialist ist!

 

Sobald alles spruchreif ist, werde ich dich hier und natürlich auf auf meiner Facebook Seite informieren. Freufreu...aber zuerst kommt jetzt der Online Adventskalender....und, eventuell noch etwas in der gleichen Art für die Rauhnächte....ja, ich kann's nicht lassen...aber ich liebe all das sooooo sehr! 

 

 

Schreibst du gerne?

Wenn du gerne schreibst, kann ich dich nur von ganzem Herzen dazu ermutigen, auch einen Blog zu schreiben. Schreib einfach drauf los, es macht so viel Spass! Ich weiss, ich nenne mich auch nicht "Bloggerin"....das klingt mir viel zu hochgestochen, zu professionell, nicht nach mir....aber schlussendlich blogge ich, auch wenn ich damit weder reich noch berühmt werde.

 

ABER es macht mir Spass und wenn dir meine Blogbeiträge gefallen, freut mich das natürlich schon sehr, gell. Ich würde also lügen, wenn ich das nicht zugeben würde. Irgend wann werde ich es sicher auch noch schaffen, unter meine Blogbeiträge ein Kommentarfeld einzufügen, damit du direkt kommentieren kannst. Irgend wann schaffe ich das auch noch!

 

Falls du mal etwas schreiben, aber nicht grad selber einen Blog eröffnen möchtest, dann melde dich bei mir für einen Gastbeitrag. Die nehme ich immer sehr gerne entgegen, denn seit ein paar Wochen schreibe ich ja nur noch jeden 2. Sonntag. Auch das eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe und wo ich einfach auf meinen Bauch gehört habe. Es soll fliessen, es soll Spass machen und kein Zwang daraus werden. Sonst müsste ich alles, was ich hier gerade getippt habe, wieder revidieren.

 

Das da rechts (und auch da weiter oben) ist ein Handletteringkunstwerk von mir. Ja, ich bin noch am Üben, hihihi. Am Mittwoch geht's zum nächsten Kurs von Kokosweiss bei Liebdings in Mels.

 

Ich freue mich sehr darauf. Bei all meinen Workshops (die neuen Workshops für's 2019 entstehen gerade in meinem Kopf), meiner Selbständigkeit und den Frauenkreisen, die mir super viel Freude bereiten, einfach wieder einmal ein Tag für mich, mit neuen Inspirationen und tollen Menschen, freufreu!

 

 

Dein Gastbeitrag

Also, falls du mal einen Gastbeitrag für meinen Blog schreiben möchtest, melde dich bei mir. Wie du siehst, ist es ganz einfach. Du musst einfach schreiben. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.

 

So und nun wünsche ich dir und deinen Lieben noch einen wunderschönen restlichen Sonntag und morgen einen super Start in die neue Woche....I love Monday!

 

Alles Liebe

Corina

 

 

 

 

 

 

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